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Bayerische Landestierschau in der Oberpfalz/ Bay.

5. Bayerische Landestierschau in der Oberpfalz/ Bayern

 

Mitten auf dem Land fand am 25. und 26. August in der kleinen Marktgemeinde Moosbach in der Oberpfalz, auf dem Betriebsgelände der Vorsitzenden Frau Erika Sauer des Fleischrinderverbandes Bayern die Bayerische Landestierschau Fleischrinder statt.

Einmalig war die Beteiligung der Züchter mit über 200 Tieren, herzlich der Empfang des idyllischen Örtchens, bewundernswert die Rassenvielfalt mit 16 aufgetriebenen Rassen und ehrenvoll der Besuch der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und des bayerischen Finanz- und Heimatministers Albert Füracker (selbst ein ehem. Landwirt).

Für die Unterbringung und Präsentation wurden im Freien 160 Tierboxen und ein Schauring mit 800 m² auf dem Festgelände aufgebaut.

Die insg. 60 Richtgruppen wurden von zwei Preisrichtern am Samstag und Sonntag in zwei Ringen gerichtet. Souverän und sehr transparent meisterten Dr. Sabine Schmidt, Rinderallianz Mecklenburg-Vorpommern und Martin Piecha, LZBW Aulendorf, diese Herausforderung.

Die Rasse Pinzgauer, die die letzten Jahre auf den bayerischen Schauen und Auktionen im Fleischrinderbereich durch seine engagierten Züchter immer sehr gut vertreten war, wurde mit rund 20 Tieren von fünf Züchtern präsentiert und stellte damit nach den Hochlandrindern die zweit größte Gruppe dar. Mit ihren Tieren vertreten waren Norbert Übler, Marc Wild, Jürgen Albrecht, Martin Güllich und Wolfgang Wild.

Bei den fünf aufgetriebenen Pinzgauer Stieren sicherte sich der Teilnehmer der Europaschau Altstier „Duke" von Wolfgang Wild an der Hand von Andreas Wild aus der Zucht von Martin Güllich den Sieg. Er konnte am Ende den Rassereservesieg für sich verbuchen.

Bei den Kühen konnte die bereits schauerfahrene „UE Fenke" vom Betrieb Norbert Uebler mit einem Bastian-Kalb bei Fuß den 1a-Preis gewinnen und für sich am Ende noch den Rassechampiontitel holen.

Die drei Kalbinnen-Gruppen wurden nach dem Alter eingeteilt. Bei den ältesten Tieren konnte „MG Sandy" von Martin Güllich, in der zweiten Gruppe „UE Milena" und in der dritten Gruppe „UE Isabellea" von Norbert Übler den Sieg einfahren.

Die weiteren Richtergebnisse in den Gruppen können dem Anhang entnommen werden.

Besonders gefreut haben sich de Pinzgauer Züchter über den Besuch der Kärntner Pinzgauer Züchter und Freunde Michael Gleissner und Ernst Zellnig.

Mit 6000-7000 Zuschauern kann der FVB mehr als zufrieden sein, die Rassepräsentationen und persönliche Gespräche mit den Züchtern waren eine gelungene Werbung für die Mutterkuhhaltung.

Limousinzüchter Herbert Sehner konnte mit einer Hütevorführung begeistern - hierbei wurden Limousinbullen durch drei Border Collies gelenkt und getrieben.

Insgesamt war es eine super Veranstaltung für Mensch und Tier, wobei wieder einmal gezeigt werden konnte warum es sich lohnt mit so herrlichen Rindern zu arbeiten.