Skip to main content

Pinzgauer Rind

Pinzgauer Mutterkuh

Rassebeschreibung und Zuchtziel

Die Rasse "Pinzgauer Rind" ist österreichisch-bayerischer Herkunft und trägt ihren Namen nach dem österreichischen Pinzgau. Die kastanienbraune Färbung mit der charakteristischen Rücken und Bauchblässe, sowie weiße Streifen an Unterschenkel und Unterarm, sind einzigartig. Die wachsgelben Hörner haben schwarze Spitzen.

Als besondere Eigenschaften sind hervorzuheben die ausgezeichneten Fundamente, Leichtkalbigkeit, hervorragende Fleischqualität, ruhiges Temperament und das die Rasse sehr robust und anpassungsfähig ist. Dieses macht eine ganzjährige Freilandhaltung möglich. Bei der Zucht wird bei einer ausschließlichen Verwendung des Pinzgauers als Fleischrind ein leistungsbetontes, mittel bis großrahmiges Rind angestrebt. Der rassetypische lange und tiefe Körper soll voll bemuskelt sein und die Bemuskelung insgesamt langgezogen und tief ansetzen.

Pinzgauer Stier

Eine lange und regelmäßige Fruchtbarkeit sind zu fördern und das ruhige Temperament muss erhalten bleiben. Die anerkannte hervorragende Fleischqualität, die durch eine feine Fleischfaser gekennzeichnet ist, stellt einen wichtigen Teil des Zuchtzieles dar. Die genetische Hornlosigkeit soll noch stärker in die Population gezüchtet werden. Das als Zweinutzungsrind gezüchtete Pinzgauer Rind überzeugt durch gute Milchleistungen und sehr gute Muttereigenschaften. Pinzgauer sind desweiteren für ihre Fruchtbarkeit sowie für ihre äußerst fügsame Natur bekannt. Diese Merkmale werden auch bei der Verfolgung des Zuchtzieles der IG Pinzgauer nicht ignoriert und auf eine fügsame Natur wird großer Wert gelegt. Die Kälber sind sehr frohwüchsig und erzielen im Durchschnitt tägliche. Zunahmen von 1300 g. Aufgrund ihrer Robustheit und der Fähigkeit sich vielen verschiedenen Umweltbedingungen anzupassen, nehmen die Absetzer nach der Entwöhnung schnell anderes Futter an und nehmen schnell an Gewicht zu. Die Pinzgauer Rinder haben die einmalige Fähigkeit Fett gleichmäßig in den Muskeln zu verteilen, wobei die äußerliche Fettschicht der Karkasse minimalisiert wird. Dieses führt zu zartem, schmackhaften Rindfleisch mit kleinen Schnittverlusten